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Rating als verkaufsfördernde Maßnahme bei einer Genussrechtsemission

Eigenkapital ist für die mittelständische Wirtschaft teuer und mangels Zugang zum Kapitalmarkt schwer zu beschaffen. Die Kreditinstitute haben sich seit Inkrafttreten der Eigenkapitalrichtlinie gem. Basel II vielfach aus der Finanzierung von mittelständischen Unternehmen verabschiedet und so gehen immer mehr Unternehmen dazu über, sich bankenunabhängig zu finanzieren. Eine beliebte Form der Mezzanine Finanzierung ist die Aufnahme von Genussrechtskapital.

Genussrechte gewähren dem Kapitalgeber eine Beteiligung am Gewinn und/oder am Liquidationserlös der Gesellschaft. Als Vergütung wird neben einer variablen auch eine feste Verzinsung vereinbart. Aus Sicht des Unternehmens bieten die Genussrechte den Vorteil, dass möglichen Investoren keine operativen Mitspracherechte eingeräumt werden und somit keine Einflussmöglichkeiten haben. Des Weiteren bieten sie den Vorteil, dass sie steuerlich als Fremdkapital ausgewiesen werden können solange eine Beteiligung am Liquidationserlös ausgeschlossen ist.

Die Herausforderung für das Unternehmen besteht nun darin, die Genussrechte bei Investoren zu platzieren. Internetportale wie „Emissionsmarktplatz.de“ oder „cash-online.de“ helfen zwar bei der Bekanntmachung bzw. vermitteln einen ersten Eindruck über die Kapital suchenden Gesellschaften, aber der Anleger bekommt keine richtige Entscheidungshilfe an die Hand. Er kann sich nicht auf die versprochene Ausschüttung verlassen, da der Investor nicht die wirtschaftliche Historie des Unternehmens kennt, geschweige denn deren Zukunftsaussichten. Der Anleger benötigt also eine externe Beurteilung einer unabhängigen Instanz. Hier bietet sich ein externes Rating einer anerkannten Agentur als vertrauensbildende Maßnahme zur Verbesserung der Platzierungschancen an.

Durch die Erstellung eines Ratings ergeben sich Effizienzvorteile im Entscheidungsprozess der potenziellen Kapitalgeber und er erhält dadurch eine kapitalmarktadäquate Beurteilung unter Berücksichtigung mittelstandsspezifischer Besonderheiten.

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Weitere Informationen unter www.mar-rating.de.

Rating als unternehmerische Aufgabe

Die Krise am Kapitalmarkt hat Ende 2008 insbesondere im Mittelstand größte Sorgen hervorgerufen. Viele Unternehmen sehen die Gefahr, sich in Zukunft nicht mehr ausreichend und günstig mit Kapital versorgen zu können. Banken vergeben Kredit nur noch sehr restriktiv und die Bonität von Unternehmen ist das entscheidende Kriterium für die Vergabe von Krediten. Die Kreditwürdigkeit mittelständischer Unternehmen wird durch die Bank mittels des bankinternen Ratings gemessen. Neben den Banken wollen auch Kunden, Lieferanten und insbesondere alternative Finanzierungsgeber wissen, wie es um die Bonität des jeweiligen Unternehmens bestellt ist. Eine externe, objektive Beurteilung des Unternehmens entwickelt sich daher zunehmend als Voraussetzung, um Fremdkapital zu beschaffen.  

Mit einem externen Rating dokumentiert ein Unternehmen seine Bestandsfestigkeit, ohne dass es genaue interne Fakten offen legen muss! Das externe Rating hat sich zu einem wichtigen Instrument im Rahmen der Finanzkommunikation von Unternehmen entwickelt. Ein externes Rating dient als fundierte Diskussionsgrundlage gegenüber der eigenen oder, im Falle eines Wechsels, der neuen Bank. Dabei ist diese externe Beurteilung kein Ersatz zum bankinternen Rating, sondern dient der Bank als sinnvolle Ergänzung und damit als zusätzliche Informationsquelle.  

Der Nutzen einer bankunabhängigen Bonitätsbeurteilung durch eine externe Ratingagentur, wie die MAR-Rating GmbH, ist erheblich. Vom Einsatz als Informationsinstrument für die Geschäftsführung über die Signalisierung von Kreditwürdigkeit bis hin zum Kommunikationsinstrument, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, die Mehrwerte für das Unternehmen klar erkennbar. Aus dem Blickwinkel der Ratingagentur im Rahmen der Analyse werden Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken transparenter.

Verbesserungspotenziale werden sichtbar und bieten Anregungen zur kontinuierlichen Verbesserung der gesamten Unternehmenssituation.  Zudem ist ein externes Rating ein Instrument der Finanzkommunikation. Es zeigt die finanziellen Leitplanken auf, zwischen denen sich das Unternehmen bewegen kann und trägt im erheblichen Maße dazu bei, die Beziehung zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber zu verbessern.

Durch eine unabhängige Bonitätsbeurteilung kann das Vertrauen in das Unternehmen gesteigert werden. Durch die Verbesserung der Verhandlungsposition und die Erschließung alternativer Finanzierungsquellen kann ein externes Rating zur Senkung bzw. Verbesserung der Finanzierungskosten beitragen.  

Schon allen vor dem Hintergrund der restriktiven Kreditvergabepolitik der Banken ist die Zeit reif ein externes Rating als Chance zu betrachten. Durch den wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit bzw. Existenzsicherung des Unternehmens ist das externe Rating als lohnenswerte und zukunftsgerichtete Investition in das eigene Unternehmen anzusehen. Die 50.000 Euro - Story von externen Ratings stimmt für kleine und mittelständische Unternehmen nicht! Die Unternehmen seien dazu angehalten, externes Rating als unternehmerische Aufgabe zu begreifen, damit sie auch in Zukunft agieren können und nicht reagieren müssen.


Über MAR-Rating GmbH:


Die MAR-Rating GmbH ist eine unabhängige Ratingagentur und bietet auf Grundlage der bestehenden Infrastruktur ein umfangreiches Spektrum an Ratingverfahren, speziellen RiskTools und erstklassigen Zertifizierungen (Geprüfte Bonität; Rating-Certified-Entrepreneur) für mittelständische Unternehmen. MAR versteht sich dabei als kompetenter Partner für professionelle und gewinnbringende Rating-, Finanz- und Risikomanagement-Lösungen. Mit dem Rating-Experten Dr. Oliver Everling verfügt die MAR über einen sehr renommierten Gesellschafterhintergrund.


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